Ole, Sproß deutsch-dänischer Eltern, kam auf dem platten Land Ostwestfalens zur Welt. Die höhere Schule überlebte er mit knapper Not. An der WWU Münster erholte er sich von seinem Mathe-Trauma beim Studium von Fächern, die alle - nur er nicht - als brotlose Kunst bezeichneten.
Völkerkunde und Soziologie führten jedoch ihn mehrere Male nach Ostafrika, und erst dort, zwischen Masai- und Turkana-Hirten, dämmerte ihm, dass niemand seine Magisterarbeit, aber mehr als zwei Menschen seine Reiseberichte lesen würden.

Zurück in Deutschland, volontierte er deshalb und kam, nach Umwegen über die Produktion einer Festschrift für den Warendorfer Schützenverein, diversen Reiseführern über Kenia und Kuba und zwei Jahren in den Harenberg´schen Geschichtswerkstätten in Dortmund, zu einer Reisefachzeitschrift im Frankfurter Raum. Gleich einer seiner ersten Auslandsjobs führte ihn nach Montréal. Dort bat ihn eine charmante Franko-Kanadierin zum Tanz. 12 Monate später, nach spontanen Wochenendflügen und astronomischen Telefonrechnungen, zog Ole nach Montréal. Der Rest ist, wie es auf diesem Kontinent so schön heißt, Geschichte.
Ole, of german and danish ancestry, was born in Germany´s low country of eastern Westfalia.He barely survived school, and traumatized by mathematics, he recovered at university in Münster studying social anthropology and sociology - subjects pointless to everyone but him. It was only among Masai and Turkana herdsmen when it dawned on him that he´d eventually reach more people with cliche-free travel features than with scientific articles on kinship and marriage among the Kikuyu.
Back in Germany, he turned towards journalism and, after several detours that saw the production of guidebooks, history books and even the commemorative volume for a local rifle association, he joined a travel trade magazine in the Frankfurt area. One of this first assignments abroad lead him to Montréal. While wrapping up his stories he met a charming french canadian lady. 12 months later he moved to the shores of the St. Lawrence. The rest is, as they say, history.